Schulunterricht in der Bank

Abschlussklasse der Mittelschule Furth besuchte die Raiffeisenbank

Im Rahmen des Unterrichtsplans besuchte kürzlich die neunte Klasse der Mittelschule Furth mit ihrer Klassenlehrerin Angelina Kammermayer die Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG. Der Leiter der Geschäftsstelle Furth, Hans-Peter Deifel und Johanna Obermaier von der Abteilung Marketing begrüßten die Schüler, die durch ihren Besuch einen Einblick in das Bankgeschäft gewinnen wollten. Zuerst wurde den Schülern die Raiffeisenbank anhand einiger Daten und Zahlen vorgestellt. "Was gehört zu den Aufgaben einer Bank und wie sehen die verschiedenen Dienstleistungen einer Bank aus?", Johanna Obermaier erklärte, die Hauptaufgabe der Bank ist die Hereinnahme von Kundengeldern auf der einen Seite und das Ausleihen von Geldern, also das Kreditgeschäft, auf der anderen Seite. Aber eine Bank bietet ihren Kunden noch viele weitere Dienstleistungen an, die ausführlich erläutert wurden. Mit großem Interesse folgten die Schüler den Ausführungen von Johanna Obermaier über den Zahlungsverkehr. Zum bargeldlosen Zahlungsverkehr benötigt man ein Girokonto als Drehscheibe des Geldes. Erst mit dem Girokonto können Überweisungen getätigt, Daueraufträge eingerichtet und Lastschriften abgebucht werden. Um besonders junge Kunden, Schülern, Studenten und Auszubildende zu unterstützen führt die Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG deren Girokonten kostenfrei. Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Viele Bankgeschäfte erledigt der Kunde über das Online-Banking und über die VR-BankingApp, mit der Bankgeschäfte immer und überall möglich sind. Begeistert folgten die Schüler Johanna Obermaier als sie das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone vorstellte. Weiter informierte die Referentin über Kreditkarten und gab den Schülern verschiedene Hinweise und Tipps, wie man sich am Besten vor Missbrauch der Bankkarten sowie beim Online-Banking schützt.
Weiter stellte Johanna Obermaier den jungen Leuten verschiedene Anlageformen vor. Schwerpunkt wurde hier auf den sicheren, monatlichen Vermögensaufbau gelegt, was vor allem bei jungen Kunden wichtig ist. Die verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten wurden anhand des "magischen Dreiecks: Liquidität - Sicherheit - Rendite" erläutert. Bei Geldanlagen müssen die Ziele des Kunden, die Anlagedauer und vor allem das Risiko, das der Kunde eingehen möchte, berücksichtigt werden. Den Abschluss bildete die Empfehlung: Nur wer sein Vermögen optimal streut, erhält am Ende eine vernünftige Rendite.
Anschließend wurden noch die wichtigsten Bereiche aus dem Kreditgeschäft einer Bank, sprich Dispositionskredit, Anschaffungsdarlehen und Wohnbaukredit erläutert. Im Vorfeld hatten sich die Schüler bereits einige Fragen zum Thema Bank überlegt, die ebenfalls beantwortet wurden.
Nach einer kleinen Stärkung wurde mit den Schülern noch eine Führung durch die Bank unternommen. Beeindruckt waren die Besucher von den freundlich ausgestatteten Arbeits- und Beratungsplätzen und der modernen EDV-Technik, mit der sämtliche Kundenwünsche sofort und zuverlässig bearbeitet werden. Der Bereich Kasse, die Tresoranlage sowie die Sicherheitseinrichtungen waren für die Schüler natürlich äußerst interessant. Zum Abschluss wünschte Johanna Obermaier den Schülern auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute und immer den richtigen Weitblick in Sachen "Finanzen".