Schulunterricht in der Bank

Klasse der Mittelschule Furth besuchte die Raiffeisenbank

Im Rahmen des Unterrichtsplans besuchte die neunte Klasse der Mittelschule Furth mit ihrer Klassenlehrerin Angelina Kammermayer die Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG. Der Leiter der Geschäftsstelle in Furth Hans-Peter Deifel und Julia Irsigler von der Abteilung Marketing begrüßten die Schülerinnen und Schüler. Als erstes wurde den Jugendlichen die Raiffeisenbank anhand einiger Daten und Zahlen vorgestellt. Anschließend erläuterte Hans-Peter Deifel die Aufgaben einer Bank und deren verschiedenen Dienstleistungen. "Die Hauptaufgabe der Bank ist die Hereinnahme von Kundengeldern auf der einen Seite und das Ausleihen von Geldern, also das Kreditgeschäft, auf der anderen Seite.", begann Hans-Peter Deifel. Aber eine Bank bietet ihren Kunden noch viele weitere Dienstleistungen, die ausführlich erläutert wurden. Mit großem Interesse folgten die Schülerinnen und Schüler den Ausführungen des Geschäftsstellenleiters über den Zahlungsverkehr. Für den bargeldlosen Zahlungsverkehr benötigt man ein Girokonto als Drehscheibe des Geldes. Damit können Überweisungen getätigt, Dauerauftrage eingerichtet und Lastschriften abgebucht werden. Um besonders junge Kunden, Schüler, Auszubildende und Studenten zu unterstützen führt die Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG deren Girokonten kostenfrei. Zum modernen Zahlungsverkehr gehören Bankkarten, Online-Banking aber auch Apps, erklärte der Referent. Mit der VR-BankingApp kann man mit dem Handy unterwegs mal schnell den Kontostand prüfen oder eine eilige Rechnung überweisen. Nützliche Tipps wie man sich am Besten vor Missbrauch der Bankkarten sowie beim Online-Banking schützt, bekamen die Jugendlichen mit auf den Weg. Weiter stellte Hans-Peter Deifel den jungen Leuten verschiedene Anlageformen vor. Hier wurde der Schwerpunkt auf sicheren, monatlichen Vermögensaufbau gelegt, was vor allem bei jungen Kunden wichtig ist. Die verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten wurden anhand des "Magischen Dreiecks: Liquidität - Sicherheit - Rendite" erläutert, denn bei Geldanlagen müssen die Ziele des Kunden, die Anlagedauer und vor allem das Risiko, das der Kunde eingehen möchte, berücksichtigt werden. Natürlich erhielten die Schülerinnen und Schüler dazu noch einen Tipp vom Profi: Nur wer sein Vermögen optimal streut, erhält am Ende eine vernünftige Rendite. Die wichtigsten Bereiche aus dem Kreditgeschäft einer Bank, sprich Dispositionskredit, Anschaffungsdarlehen und Wohnbaukredit wurden von Hans-Peter Deifel im Anschluss vorgestellt. Im Vorfeld hatten sich die Schüler bereits einige Fragen zum Thema Bank überlegt, die von den Mitarbeitern der Bank beantwortet wurden.
Nach einer kleinen Stärkung erhielten die Schüler bei einer Führung durch die Bank einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche und Abteilungen. Der Bereich Kasse und die Tresoranlage war für die Schüler natürlich äußerst interessant. Zum Abschluss wünschte Julia Irsigler von der Raiffeisenbank den Schülern auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute und immer den richtigen Weitblick in Sachen "Finanzen".