Josef Wittmann zum Bankvorstand berufen

Aufsichtsrat der Raiffeisenbank beruft bisherigen Prokuristen in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG hat Josef Wittmann als weiteres Mitglied ab 01.11.2016 in den Vorstand der Kreditgenossenschaft berufen. Wittmann wird künftig für den gesamten Marktbereich der Bank zuständig sein. Damit leitet er zusammen mit Direktor Rudolf Koller und Direktor Andreas Antholzer die Geschicke der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG.

Josef Wittmann ist verheiratet und hat zwei Söhne. Der Diplom Bankbetriebswirt (ADG) ist seit dem 01.04.1989 bei der Raiffeisenbank tätig. Seine Ausbildung absolvierte Josef Wittmann bei der Sparkasse Mallersdorf. Nach dem Wechsel zur Raiffeisenbank wurde Josef Wittmann in zahlreichen Weiterbildungsseminaren zum Spezialisten in der Privatkundenbetreuung. Aufgrund der Anforderungen und des stetigen Wachstums der Bank erfolgte im November 1999 die Ernennung zum Prokuristen. Nach der Fusion der damaligen Raiffeisenbank Ergolding eG mit der Raiffeisenbank Altdorf bei Landshut eG wurde Josef Wittmann die Leitung des gesamten Privatkundengeschäfts übertragen. Durch seine gelebte Kundennähe und seine umfangreichen Fachkenntnisse trug er zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Privatkundengeschäfts und damit auch zum Erfolg der Bank bei.

Die Bankenlandschaft wird sich in den nächsten Jahren massiv verändern und damit bleibt die künftige Entwicklung weiter spannend. Die gravierenden Veränderungen aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase bzw. Nullzinsphase und der zunehmenden Digitalisierung, verbunden mit der auf die Bank zukommenden Anforderungen der Regulierung bzw. gesetzliche Anforderungen sieht Wittmann als besondere Herausforderung, der er sich stellen möchte. Wittmann sieht die Raiffeisenbank als Bank in der Region, bei der es besonders wichtig ist, auch persönlich mit dem Kunden regelmäßig Kontakt zu halten und den Kunden in allen Lebensphasen entsprechend zu begleiten und zu beraten. Diesen Anspruch setzt die Bank mit der „Genossenschaftlichen Beratung“ in die Tat um. Die Raiffeisenbank möchte hier der Ansprechpartner in allen Finanz-, Immobilien- und Versicherungsthemen sein und mit dem Kunden die persönliche Strategie in regelmäßigen Abständen besprechen, abgleichen und bei Bedarf anpassen. Zurzeit haben insbesondere viele Anleger ein Problem mit der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Da Mario Draghi und seine Mannschaft de facto die Zinsen im Euro-Raum abgeschafft haben, sind klassische Sparprodukte wie Tagesgelder und Sparkonten nicht mehr attraktiv. Eine Herausforderung ist auch der Spagat zwischen analoger und digitaler Welt. Besonders die jungen Kunden suchen Lösungen ohne direkten Bankbesuch. Diesen Herausforderungen der digitalen Welt wird die Bank sich stellen und das Online-Dienstleistungsspektrum weiter ausbauen.

Die Genossenschaftsbank wächst überdurchschnittlich in der wirtschaftlich starken Region Landshut, trotz Niedrigzinsen bzw. Nullzinsen. Im Kreditgeschäft trägt eine hohe Nachfrage wegen des Baubooms bei einer weiterhin vorsichtigen Kreditvergabe ebenfalls zu einer überdurchschnittlichen Entwicklung bei. Dies wirkt sich auch auf die Bilanzsumme der Bank aus, die erst kürzlich die 500 Mio.-Grenze überschritten hat. „Ich bin überzeugt, dass die Bank im Kundengeschäft weiterhin wachsen wird und gemeinsam mit dem starken Finanzverbund wie der DZ Bank, Union-Investment, Bausparkasse Schwäbisch Hall und der R+V Versicherung immer passende Lösungen für die Kunden gefunden werden“, so Josef Wittmann.

Die Berufung als weiteres Vorstandsmitglied übermittelte der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Pritscher im Rahmen einer gemeinsamen Aufsichtsratstagung an der Akademie Bayerischer Genossenschaftsbanken.

V. L. Direktor Andreas Antholzer (Vorstand), Josef Wittmann (Vorstand), Stefan Pritscher (Aufsichtsratsvorsitzender), Direktor Rudolf Koller (Vorsitzender des Vorstands)